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Kaufmannshaus

Abschluss und Aufschluss
Der Phoenixhof wird in der südwestlichen Ecke im direkten Anschluss an die Räucherei vom gelbleuchtenden zugehörigen Kaufmannshaus begrenzt. Trotz dieser Nähe weist es sich als eigenständiges Gebäude aus, das zuerst nur seine Seitenansicht präsentiert. Die Haupt-
ansicht scheint sich zu entziehen. Doch kommt genau darin die Attraktivität zum Vorschein, die ein subtiles Spiel von Einblick und Durchblick, Abschließen und Aufschließen hervorruft.

Das Kaufmannshaus bildet nicht nur den seitlichen Abschluss der Räucherei, sondern markiert ebenso die Grenze des offenen Platzes. Doch zugleich führt es auch zum Durchblick durch eine schmale Passage an der Seite, die gleichzeitig auch den Blick auf die zusammengehörigen Fassaden von Kaufmanns-
haus und gegenüberliegenden Kontorgebäude ermöglicht. Diese Passage leitet über die repräsentativen, bürgerlichen und im origi-
nalen Sinne neugestalteten Fassaden zur intimen Rückfront der Räucherei.

Die Atmosphäre wandelt sich von einem industriell beherrschten Ensemble zu einem idyllischen Flecken, der in direkter Nachbar-
schaft einen Ruhepol darstellt. Der Durchblick öffnet Einblicke, macht neugierig und reizt beständig zur Erforschung, so dass er sich aufgeschlossen mit der Umgebung ausein-
andersetzt. Gleichzeitig bietet er abgeschlos-
sene Privatheit und beweist so seine besondere Attraktivität als Kräftezentrum, an dem sich die Spuren vereinigen.

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