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Magistralgebäude

Reflexion und Brechungen
Der Anbau der eigenständig wirkenden Magistralgebäude an die umgestaltete Neue Halle parallel zur Außenfront der Phoenixhalle I und II , um so eine Außenpassage, die zum Wandeln und Bummeln einlädt, zu erhalten, stellt eines der gelungensten Beispiele einer aufeinander bezogenen Integration von Moderne und Tradition dar.

Der Anbau, der direkt in die vorhandene Neue Halle einbezogen wurde, präsentiert sich doch als Baukörper mit eigenem Gesicht und Akzent. Er bildet in seiner Charakteristik als kompromißlos moderner Industriebau, dessen Materialität sich durch vorgefertigte Glas-
und Metallbauteile kennzeichnet, einen Kontrapunkt zu dem traditionellen Bau der Phoenixhallen. Er steht in einem spannungs-
reichen "gegenüber" und erzeugt so ein Beziehungsgeflecht, das sich in vielerlei Brechungen, die zu Auseinandersetzungen einladen, mit Leben füllt.

Die großen Fensterflächen des Erdgeschosses, die sich teilweise unter den vorkragenden Aufbau des Obergeschosses zurückziehen, bieten Einblicke nicht nur auf die Ausstellungs-
flächen, sondern sie reflektieren auch die ebenso stark durchfensterte Front der alten Hallen. Licht in allen seinen Facetten spielt entlang dieser Front und zeichnet als organisch belebte Materie auch den Widerschein der Phoenixhalle auf die metallenen Verblendungs-
platten, die dadurch illuminiert werden und in vielfältiger Brechung farbig zu leuchten beginnen.

Dieses Spiel der Reflexion und des Lichtes setzt sich im Galeriegeschoss fort und wird durch die leicht zurückgeneigte Fensterfront noch verstärkt.

Licht und Reflexion sind die Merkmale, die zur Integration dieses spannenden Ensembles führen.

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