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Speichergebäude

Erhaltung und Ergänzung
Das Speichergebäude, das als Verwaltung und Modellwerkstatt kurz nach den daneben gelegenen Phoenixhallen für die Ottensener Maschinenfabrik erbaut wurde, stellt sich als charakteristischer Solitär dar. Es steht in einem spannungsreichen Dialog mit der Phoenixhalle I, deren Materialität es durch die Rotklinkerfassade aufnimmt, setzt sich jedoch gleichzeitig deutlich ab. In strenger Form spiegelt es seinen funktionalen Aufbau wider. Ein Gebäude, das den Bedürfnissen der Menschen, die in ihm arbeiteten, gerecht werden sollte.

Die schlichte Strenge des regelmäßigen Baukörpers wurde in der Neugestaltung sorgfältig erhalten und erfuhr Ergänzungen, die ihn an heutige Bedürfnisse ideal anpassen. In vorsichtiger Weise wurde ein lichtdurch-
fluteter Aufbau über das Obergeschoss gesetzt, der sich in einem weiteren Spannungsbogen dem Ensemble eingliedert. Glas und Metall werden zu den bestimmenden Prinzipien des Baus. Dabei wird subtil vorgegangen, indem der Aufbau eine Leichtigkeit erzeugt, die dem gesamten Baukörper mitgeteilt wird, ohne diesen dafür opfern zu müssen.

Der verglaste Aufzug, der als einzelner Baukörper vor das Gebäude gestellt wurde, schafft die organisch integrierende Verbindung zwischen traditionellen und modernen Elemen-
ten, ohne ihre Autonomie antasten zu wollen. Er führt in seiner Durchsichtigkeit das Prinzip des Glases und des Lichts durch den gesamten Baukörper, und versteht es, die Stockwerke, die sich weiterhin als abgeschlossene, intime Arbeitsbereiche darstellen, zu vereinen.

Vorsichtige Ergänzung und Erhaltung führen so zu einer Synthese, die weit über unsere Zeit hinausweisen.

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